Änderung Eigenstromnutzung für KWK-Anlagen ab 01.01.2018

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Bereits Anfang Dezember wurde bekannt, dass die EU-Kommission die beihilfrechtliche Genehmigung verweigert, für ab 1.8.2014 in Betrieb genommene KWK-Anlagen die Reduktion der EEG-Umlagepflicht für den eigenverbrauchten Strom über das Jahr 2017 fortzusetzen (ausgenommen sind lediglich Kleinstanlagen <10 kWel und im maximalen Umfang bis 10 MWhel/a) .

In der Folge muss für alle betroffenen Anlagen ab 01.01.2018 die volle EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch entrichtet werden. Zwar hat das BMWi versichert, zügig eine rückwirkende Lösung anzustreben, räumt aber selber ein, dass diese frühestens im August 2018 in Kraft treten könnte. Es herrscht aber erhebliche Unklarheit darüber, ob eine rückwirkende Regelung tatsächlich realistisch ist oder ob diese Formulierung lediglich ein „beruhigendes rhetorisches Element“ darstellt, so die Einschätzung der Redaktion vom BHKW-Infozentrum.

Absehbar ist allerdings, dass die so entstandenen Mehrbelastungen zahlreiche Unternehmen empfindlich treffen werden und die nun bestehende Unsicherheit stark negative Auswirkungen auf derzeit in Planung befindliche KWK-Projekte haben dürfte.

Genehmigt wurde jedoch noch im Dezember die vollständige EEG-Umlagebefreiung auf den Eigenverbrauch aus Bestandsanlagen (BMWi), d.h. solche Anlagen, die vor dem 01.08.2014 in Betrieb genommen wurden und für Modernisierungen (Details). Für diese Anlagen besteht somit eine gewisse Sicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im weiteren Betrieb.

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