Förderung für Konzepte zur Klimaneutralität

50% Förderung für Konzepte zur Klimaneutralität

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Das neue BMWi-Förderprogramm „Transformationskonzepte“ startet: Es unterstützt Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Sie erhalten für ihr Konzept einen Fördersatz von 50%, die maximale Fördersumme beträgt 80.000 €.*

Im Zuge der gestiegenen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und Anforderungen von Stakeholdern sind Unternehmen gefordert, innovative Lösungen in eine CO2-neutrale Wirtschaft umzusetzen. Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich ein Konzept und einen auf Ihr Unternehmen abgestimmten Fahrplan zur Klimaneutralität fördern.

Transformationskonzept im Detail

In dem Transformationskonzept sind zu beschreiben und zu formulieren

  • IST-Zustand (im Basisjahr) in Bezug auf die Treibhausgas (THG) – Emissionen des Unternehmens (Erstellung oder Aktualisierung einer THG-Bilanz)
  • Ein THG-Reduktionsziel von mindestens 40% für die nächsten zehn Jahre und ein THG-Neutralitätsziel bis spätestens 2045
  • Ein konkreter Maßnahmenplan für die Zielerreichung beziehungsweise die Transformation vom IST- zum SOLL-Zustand
  • Ein Einsparkonzept für mindestens eine investive Maßnahme aus Modul 4 oder des Förderwettbewerbs der „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (EEW)
  • Inwiefern eine Verankerung des Transformationskonzepts in die Unternehmensstruktur erfolgt

Hintergründe zum Förderprogramm

Die aktuelle „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (kurz: EEW) ist das zentrale Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie und zur Unterstützung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Klimaneutralität.

ÖKOTEC ist Ihr erfahrener Partner für Konzepte zur Klimaneutralität und Förderprogramme

Seit über 20 Jahren steht ÖKOTEC für innovative Lösungen für Energieeffizienz, Energiemanagement und CO2-Einsparung. Wir sind ebenso Profis, wenn es um Förderprogramme geht. Wir finden für Sie den bestmöglichen ökologischen und ökonomischen Mix für Ihr Unternehmen und eine klimaneutrale Zukunft!

Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen klimaneutral werden?

Dann nehmen Sie an unserem Webinar teil oder vereinbaren Sie ein individuelles Beratungsgespräch. Unsere ÖKOTEC-Experten und -Expertinnen begleiten Sie gerne bei diesem Thema!

Webinar Neues BMWi-Förderprogramm „Transformationskonzepte“

Kontakt
Mareike Hoffmann (m.hoffmann@oekotec.de / +49 (30) 53 63 97 48)
Steffen Held (s.held@oekotec.de / +49 (30) 53 63 97 13)

Weitere Informationen
Unsere Leistungen Klimamanagement

Transformationskonzepte Anträge auf Förderung können ab dem 1. November beim VDI/VDE IT gestellt werden.

Pressemitteilung BMWi

Kampagnen-Website BMWi “Deutschland machts effizient”

*50% der förderfähigen Kosten, kleine und mittlere Unternehmen erhalten eine Förderung von 60%. Maximale Fördersumme von 80.000 € pro Transformationskonzept


Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm Transformationskonzepte

Wo finde ich die Merkblätter?

Auf der Webseite des BAFA und des Projektträgers VDI/VDE-IT:
Modul 5: Transformationskonzepte
Wer, was und wie wird bei einem Transformationskonzept gefördert?

Sind die Fördermittel nach oben gedeckelt? Wer zuerst kommt, bekommt am meisten…?

Pro Antrag sind maximal 80.000 € Förderung möglich. Die Förderhöhe richtet sich nach dem Aufwand,
der benötigt wird, um das Transformationskonzept zu erstellen. Der Zeitpunkt der Antragstellung
spielt keine Rolle. Eine Ausschöpfung des Fördertopfes für das Programm ist kurzfristig nicht zu
erwarten.

Ist die Förderung an die De-minimis Verordnung geknüpft?

Die Förderung erfolgt unabhängig von der De-minimis Verordnung nach AGVO.

Gilt dieses Förderprogram auch für Nicht-KMU?

Ja.

Gab es eine Änderung beim Förderdeckel für Nicht-KMU?

Der Förderdeckel von 500 €/t ist für Nicht-KMU unverändert gültig.

Kann jede Tochtergesellschaft eines Konzerns die Fördermittel bis zu 80.000 EUR für sich
beantragen, wenn jede Tochtergesellschaft vorerst ihre eigene Bilanz erstellt?

Jedes Unternehmen eines Konzerns kann einen eigenen Antrag stellen. Je Unternehmen ist aber nur
ein Antrag zulässig. Der Antrag kann sich dabei wahlweise auf alle Standorte (in Deutschland) des Unternehmens
oder auf einen einzelnen Standort beziehen. Die Höhe der Förderung richtet sich nach
dem Aufwand, der nachvollziehbar gebraucht wird, um das Transformationskonzept zu erstellen.

„Klimaneutralität“: Auf welchen Scope bezieht sich das?

Auf den Scope des Ziels der Bundesregierung, Scope 1+2. Wie das Ziel der Klimaneutralität in 2045
konkret im Transformationskonzept berücksichtigt werden soll, ist nicht bekannt.

Geht es eigentlich nur um die CO2- Bilanz des Standortes oder geht die Vorkette mit ein?

Verpflichtend ist eine THG-Bilanz bezüglich Scope 1 + 2. Und ein Einsparziel von 40% gegenüber diesem
Ist-Zustand. Scope 3 (Vorketten, Nachketten) kann freiwillig mitbetrachtet werden. Hier empfiehlt
es sich natürlich den „Pflichtteil“ im Bericht zusätzlich separat auszuweisen.

Bei Grünstrom oder Biogas ist der Emissionsfaktor “0”. Ist somit die Angabe des Anbieters egal?

Je nach (Strom-/Gas-)Produkt, kann es vorkommen, dass ein von Null verschiedener Faktor für den
IST-Bezug wirksam ist; z.B. bei einem Mix von Erzeugungsanlagen oder bei anteiliger Beimischung
von Biogas. Die CO2-Faktoren werden üblicherweise vom Lieferanten angegeben und sind transparent
darzulegen / zu dokumentieren. Für den Wechsel zu Grünstrom oder Biogas als Maßnahme,
kann aber bedenkenlos von einem Faktor Null ausgegangen werden. Ein Anbieter muss in diesem Fall
nicht angegeben werden.

Können alle Herkunftsnachweise dafür verwendet werden? Oder gibt es auch Anforderungen an
die verwendeten Herkunftsnachweise?

Hierzu ist nichts bekannt. Was von anderen offiziellen Stellen (z.B. DeHSt) anerkannt wird, hat aber
auch hier gute Chancen.

Bilanzielles Biogas: Welcher Anteil der Kosten wird gefördert?

Es werden in diesem Förderpunkt keine Kosten für die „Maßnahmen“ bzw. die Transformation selbst
gefördert. Nur die Studie und was zur Erstellung notwendig ist (externe Dienstleistungen).

Bilanzieller Grünstrom: Kann ich das auch für Stromlieferverträge beantragen, die schon laufen?

Für den Ist-Zustand (Wieviel CO2 emittiere ich derzeit?) ist die Berücksichtigung von Grünstrom zulässig.
Stromkosten werden nicht gefördert.

Nehmen wir mal an, ich führe ein F&E- Projekt durch, um einen CO2- ärmeren Vorstoff zu finden
(Senkung CO2- Fußabdruck des Produktes). Ist das förderfähig?

Ein F&E-Projekt im üblichen Sinne ist nicht förderfähig. Recherchen zu alternativen Vorprodukten in
überschaubaren Rahmen werden sicherlich akzeptiert werden.

Wer darf als Berater agieren? Braucht es hierzu eine bestimmte Transformationskonzept-
Ausbildung?

Es gibt keine Anforderungen an die Berater. Die Qualität der eingereichten Berichte wird allerdings
vom Projektträger geprüft und beobachtet. Sollten sich qualitativ schlechte Berichte häufen, wird der
Projektträger vermutlich Anforderungen an Bericht und / oder Berater in das Merkblatt mit aufnehmen.

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