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50% Förderung für Konzepte zur Klimaneutralität

Neues BMWK-Förderprogramm „Transformationskonzepte“

BMWi Förderprogramm Transformationskonzepte für Lösungen CO2-Reduktion

Das neue BMWK-Förderprogramm „Transformationskonzepte“ startet: Es unterstützt Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Sie erhalten für ihr Konzept einen Fördersatz von 50 Prozent, die maximale Fördersumme beträgt 80.000 €.*

Im Zuge der gestiegenen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und Anforderungen von Stakeholdern sind Unternehmen gefordert, innovative Lösungen in eine CO2-neutrale Wirtschaft umzusetzen. Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich ein Konzept und einen auf Ihr Unternehmen abgestimmten Fahrplan zur Klimaneutralität fördern.

Transformationskonzept im Detail

In dem Transformationskonzept sind zu beschreiben und zu formulieren

Hintergründe zum Förderprogramm

Die aktuelle „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (kurz: EEW) ist das zentrale Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie und zur Unterstützung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Klimaneutralität.

Leitfaden zum Download

Wie Sie Schritt für Schritt zum Transformationskonzept kommen, zeigt ein neuer Leitfaden. Dieser erläutert die erforderlichen Schritte zur Entwicklung eines geförderten Konzeptes zur Klimaneutralität. Der Leitfaden wurde von ÖKOTEC, GUTcert und der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) veröffentlicht.

ÖKOTEC ist Ihr erfahrener Partner für Konzepte zur Klimaneutralität und Förderprogramme

Seit über 20 Jahren steht ÖKOTEC für innovative Lösungen für Energieeffizienz, Energiemanagement und CO2-Einsparung. Wir sind ebenso Profis, wenn es um Förderprogramme geht. Wir finden für Sie den bestmöglichen ökologischen und ökonomischen Mix für Ihr Unternehmen und eine klimaneutrale Zukunft!

*50 % der förderfähigen Kosten, kleine und mittlere Unternehmen erhalten eine Förderung von 60 %. Maximale Fördersumme von 80.000 € pro Transformationskonzept

Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen klimaneutral werden?

Erhalten Sie erste Einblicke zum Thema in unserer Webinaraufzeichnung oder vereinbaren Sie ein individuelles Beratungsgespräch mit unseren ÖKOTEC-Experten und -Expertinnen begleiten Sie gerne bei diesem Thema!

FAQ zum Förderprogramm Transformationskonzepte

Wo finde ich die Merkblätter?

Auf der Webseite des BAFA und des Projektträgers VDI/VDE-IT:
Modul 5: Transformationskonzepte
Wer, was und wie wird bei einem Transformationskonzept gefördert?

Sind die Fördermittel nach oben gedeckelt? Wer zuerst kommt, bekommt am meisten…?

Pro Antrag sind maximal 80.000 € Förderung möglich. Die Förderhöhe richtet sich nach dem Aufwand, der benötigt wird, um das Transformationskonzept zu erstellen. Der Zeitpunkt der Antragstellung spielt keine Rolle. Eine Ausschöpfung des Fördertopfes für das Programm ist kurzfristig nicht zu erwarten.

Ist die Förderung an die De-minimis Verordnung geknüpft?

Die Förderung erfolgt unabhängig von der De-minimis Verordnung nach AGVO.

Gilt dieses Förderprogram auch für Nicht-KMU?

Ja.

Gab es eine Änderung beim Förderdeckel für Nicht-KMU?

Der Förderdeckel von 500 €/t ist für Nicht-KMU unverändert gültig.


Kann jede Tochtergesellschaft eines Konzerns die Fördermittel bis zu 80.000 EUR für sich beantragen, wenn jede Tochtergesellschaft vorerst ihre eigene Bilanz erstellt?

Jedes Unternehmen eines Konzerns kann einen eigenen Antrag stellen. Je Unternehmen ist aber nur ein Antrag zulässig. Der Antrag kann sich dabei wahlweise auf alle Standorte (in Deutschland) des Unternehmens oder auf einen einzelnen Standort beziehen. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Aufwand, der nachvollziehbar gebraucht wird, um das Transformationskonzept zu erstellen.

„Klimaneutralität“: Auf welchen Scope bezieht sich das?

Auf den Scope des Ziels der Bundesregierung, Scope 1+2. Wie das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2045 konkret im Transformationskonzept berücksichtigt werden soll, ist nicht bekannt.

Geht es eigentlich nur um die CO2- Bilanz des Standortes oder geht die Vorkette mit ein?

Verpflichtend ist eine THG-Bilanz bezüglich Scope 1 + 2. Und ein Einsparziel von 40% gegenüber diesem Ist-Zustand. Scope 3 (Vorketten, Nachketten) kann freiwillig mitbetrachtet werden. Hier empfiehlt es sich natürlich den „Pflichtteil“ im Bericht zusätzlich separat auszuweisen.

Bei Grünstrom oder Biogas ist der Emissionsfaktor “0”. Ist somit die Angabe des Anbieters egal?

Je nach (Strom-/Gas-)Produkt, kann es vorkommen, dass ein von Null verschiedener Faktor für den IST-Bezug wirksam ist; z.B. bei einem Mix von Erzeugungsanlagen oder bei anteiliger Beimischung von Biogas. Die CO2-Faktoren werden üblicherweise vom Lieferanten angegeben und sind transparent darzulegen / zu dokumentieren. Für den Wechsel zu Grünstrom oder Biogas als Maßnahme, kann aber bedenkenlos von einem Faktor Null ausgegangen werden. Ein Anbieter muss in diesem Fall nicht angegeben werden.

Können alle Herkunftsnachweise dafür verwendet werden? Oder gibt es auch Anforderungen an die verwendeten Herkunftsnachweise?

Hierzu ist nichts bekannt. Was von anderen offiziellen Stellen (z.B. DeHSt) anerkannt wird, hat aber auch hier gute Chancen.

Bilanzielles Biogas: Welcher Anteil der Kosten wird gefördert?

Es werden in diesem Förderpunkt keine Kosten für die „Maßnahmen“ bzw. die Transformation selbst gefördert. Nur die Studie und was zur Erstellung notwendig ist (externe Dienstleistungen).

Bilanzieller Grünstrom: Kann ich das auch für Stromlieferverträge beantragen, die schon laufen?

Für den Ist-Zustand (Wieviel CO2 emittiere ich derzeit?) ist die Berücksichtigung von Grünstrom zulässig. Stromkosten werden nicht gefördert

Nehmen wir mal an, ich führe ein F&E- Projekt durch, um einen CO2- ärmeren Vorstoff zu finden
(Senkung CO2- Fußabdruck des Produktes). Ist das förderfähig?

Ein F&E-Projekt im üblichen Sinne ist nicht förderfähig. Recherchen zu alternativen Vorprodukten in überschaubaren Rahmen werden sicherlich akzeptiert werden.

Wer darf als Berater agieren? Braucht es hierzu eine bestimmte Transformationskonzept-
Ausbildung?

Es gibt keine Anforderungen an die Berater. Die Qualität der eingereichten Berichte wird allerdings vom Projektträger geprüft und beobachtet. Sollten sich qualitativ schlechte Berichte häufen, wird der Projektträger vermutlich Anforderungen an Bericht und / oder Berater in das Merkblatt mit aufnehmen.

Erfahren Sie mehr über unsere Förderprogramme. Wir beraten Sie gern!

Mareike Hoffmann Team Marketing and Business Development

Mareike Hoffmann

Head of Business Development & Marketing

Steffen Held Team Sales & Project Management

Steffen Held

Senior Account & Project Manager

Bild: nepool/Shutterstock.com