Energieverbräuche stellen einen entscheidenden Kostenfaktor für industrielle Verbraucher dar. Grundlage für Effizienzsteigerungen ist die systematische Erfassung und Auswertung von Verbräuchen. Die messdatenbasierte Kennzahlmethodik für industrielle Anlagen wurde hierfür in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt: Neue Verfahren zur Bestimmung von Einflussgrößen, physikalisch motivierte Modelle und eine teilautomatisierte Diagnose von Mehrverbräuchen ermöglichen Monitoring, Diagnose und Benchmarking von Anlagen nun systematischer – und erlauben erstmals auch die energetische Optimierung vernetzter Anlagen. Der Beitrag stellt diese Weiterentwicklungen im Rahmen des BMWE-geförderten Verbundprojekts „Food Pinch“. Der nachfolgende Artikel wurde in der Fachzeitschrift Energiewirtschaftliche Tagesfragen veröffentlicht.
Neue Verfahren zur Bestimmung von Einflussgrößen, physikalisch motivierte Modelle und eine teilautomatisierte Diagnose von Mehrverbräuchen ermöglichen Monitoring, Diagnose und Benchmarking von Anlagen nun systematischer – und erlauben erstmals auch die energetische Optimierung vernetzter Anlagen.
Das mehrjährige Projekt „Food Pinch“ wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Weiterentwicklung der klassischen Pinch-Analyse für einen effizienten Anlagenbetrieb und optimale Investitionspläne überzeugte die Anwendungsunternehmen.
Wärme und Kälte effizienter zu nutzen sowie Abwärmeströme einer weiteren Verwendung zukommen zu lassen, ist Ziel im Forschungsprojekt FoodPinch. Forschende entwickeln dazu eine dynamische Pinch-Analyse und erproben diese.
ÖKOTEC hat sich in der Zusammenarbeit mit Ministerien und Institutionen als kompetenter Partner etabliert. Unser Ziel ist, Themen wie Energieeffizienz, Energiewende und Klimaschutz in die Betriebe und in die Praxis zu bringen.
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