Ganzheitliche Versorgungskonzepte: Alles im Blick und Geld sparen

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Technisch Verantwortliche haben für die Erweiterung von Produktionskapazitäten oder die Errichtung einer neuen Produktionshalle vielfältige Fragen zu klären und Themen zu berücksichtigen, um eine energie- und kosteneffiziente Versorgungslösung umzusetzen. Nach Maßnahmenumsetzung stellt sich im Betrieb oft heraus, dass mehr Energie verbraucht wird als notwendig und dass Anlagen und Systeme nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Wenn dies berücksichtigt wird, ergibt sich ein großes Potenzial, den gesamten Energiebedarf des Unternehmens zu senken und somit Neuanschaffungen zu vermeiden. Wir haben für Sie Tipps und ein Praxisbeispiel zusammengestellt.

Für die Bereitstellung von Wärme, Kälte oder Druckluft arbeiten Betriebe in der Regel mit Anlagenbau-Unternehmen zusammen, um den gewachsenen Bedarf mit einer neuen Anlage zu decken. Dabei wird der Energiebedarf selten hinterfragt. Unsere ÖKOTEC-Experten haben das gesamte System im Blick und hinterfragen zu allererst den Bedarf. Ein gestiegener Energiebedarf kann somit als Chance genutzt werden, die Energieversorgung im Unternehmen ganzheitlich zu betrachten und zu optimieren. Eine Analyse der bestehenden Strukturen und Anlagen vor Ort ist die Grundlage für ein passgenaues Energiekonzept. Hier werden Einsparpotenziale aufgezeigt und die Basis für eine Bedarfsminderung durch intelligente Lösungen geschaffen. Bestandsanlagen und Rohrleitungswege werden optimiert, Temperaturen gespreizt, Regelungen angepasst – und Energie gespart.

Nicht nur bei Bestandsanlagen ist es sinnvoll einen externen Experten mit unvoreingenommenen Blick zu Rate zu ziehen. Auch bei einem Werksneubau können mithilfe eines passgenauen, technologieübergreifenden Energiekonzeptes von Anfang an Energie eingespart und die Investition in unnötig hoch ausgelegte Anlagen vermieden werden.

Ganz konkret: Unser ÖKOTEC-Experte Wolfgang Brettl hat in diesem Sommer einem Kunden den Kauf einer neuen 1.000 kW-Kältemaschine erspart. Aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl und der damit verbundenen Erhöhung der Ausrüstung im Werk unseres Kunden, reichte die bisherige Klimatisierung insbesondere in den heißen Sommermonaten nicht mehr aus. Vollkommen selbstverständlich wurde als erstes ein Anlagenbauer angefragt, der sogleich an Angebot für eine 1.000 kW-Kältemaschine darlegte. Diese sollte auf dem Werksdach installiert werden und über die Nachrüstung von Kühlregistern in der Lüftungsanlage zur Klimatisierung des Werks beitragen. Die hohen Investitionskosten und die Aussichten auf steigende Betriebskosten ließen unseren Kunden zum Telefon greifen. Eine unabhängige und verlässliche Experten-Meinung von ÖKOTEC sollte her.

Wolfgang Brettl analysierte die Situation vor Ort und erstellte anschließend ein Konzept für die Lüftung und Klimatisierung des Werks. Er kam schnell zu einem erfreulichen Ergebnis:  Durch geeignete Anpassungen konnte der Leistungsbedarf insgesamt deutlich reduziert werden. Die benötigte Klimatisierung kann nun aus der Reserve der vorhandenen zentralen Kälteanlage bezogen und der Kauf einer neuen Kälteanlage abgewehrt werden. Selbst die Leitungsquerschnitte der Zuleitungen mussten dabei nicht erhöht werden, da die Temperatur-Spreizung im Kältenetz erhöht wurde. “Im Endeffekt spart unser Kunde viel Geld, hat eine bessere Auslastungen seiner bestehenden zentralen Kälteerzeugung und spart durch die größere Temperaturdifferenz auch Pumpen-Strom ein”, freut sich Brettl.

Planen Sie ein Projekt?

Wir unterstützen Sie gerne mit passgenauen Versorgungskonzepten und konzeptionellen Ausarbeitungen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Wolfgang Brettl (w.brettl@oekotec.de; +49 (30) 536397-28) und Steffen Held (s.held@oekotec.de, +49 (30) 536397-13).

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